Abseits der Wege - zu Tee und Papaya in einem kleinen Fischerdorf

Uns hat eindeutig wieder dieses Pippi Langstrumpf Sydrom gepackt... 2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e ! Wir machen uns die Welt - widdewiddewitt wie sie uns gefällt... Hey Pippi Langstrumpf hollahi hollaho holla hopsasa - Hey Pippi Langstrumpf wir machen was uns gefällt...

Frei zu sein bedeutend für uns: tun und lassen was man mag und das geht am besten natürlich mit einem fahrbaren Untersatz in Form eines Mopeds wiedereinmal... Ob hier im Moment gerade Trockenzeit ist oder ob es sich um eine Savannenlandschaft handelt weiss ich garnicht so genau wenn ich ganz ehrlich bin... Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Mir ist es irgendwie jedenfalls egal denn die vielen braun, ocka, rot und gelbtöne verzaubern mich genauso wie ein immergrüner Regenwald... Wir hinterlassen nicht nur unsere Reifenspuren im Sand sondern auch jede Menge Staubwolken...

Nach der Reisernte auf dem Dreschplatz - sieht aber nur idyllisch aus, stundenlang gehts nur im Kreis... garantiert scheiss Job...
Nach der Reisernte auf dem Dreschplatz - sieht aber nur idyllisch aus, stundenlang gehts nur im Kreis... garantiert scheiss Job...

Fragen ob nun rechts, links oder doch lieber geradeaus stellen wir uns schon eine zeitlang nicht mehr... Was würde das denn auch für einen Sinn machen wenn wir eh nicht wissen wohin es eigentlich geht... Hauptsache von der Hauptstraße weg und kleine Dörfer links oder rechts des Weges erkunden... Irrawaddy sagt euch bestimmt etwas oder ? Das ist die wichtigste Lebensader von Myanmar... In einem kleinen Fischerdorf mit vielleicht gerade mal 20 oder 30 Hütten wollten wir ein wenig die Atmosphäre am Fluss auf uns wirken lassen... Lange blieben wir allerdings nicht unentdeckt und so kamen wir zur Einladung zu Tee und frischer Papaya... Menschen die so wenig haben und trotzdem so gastfreundlich sind ist fast schon beschämend für uns...


Kommentare: 0